In Kristas Begleitung war auch Lea, eine Grundschullehrerin, die ihr bei verschiedenen Projekten hilft. Zuerst brachten sie mich zum Quartier, einer relativ großen Wohnung in einem alten
Im Anschluss daran zeigte mir Krista noch ihre Schule, sie ist relativ neu (1985 erbaut) und modern und liegt nur ca. 3 Gehminuten von mir entfernt, was doch sehr vorteilhaft ist. Sie hat einen eigenen Deutschraum, wie so viele Lehrer/innen hier eigene Räume und Klassen haben,
Am Abend war ich dann noch mit den beiden Kolleginnen in einem kleinen Lokal essen. Die kommenden 14 Tage sind schon relativ verplant mit diversen Schulaktivitäten und Veranstaltungen. Näheres dann an den entsprechenden Tagen.
27.9.2009
Die erste Nacht im Wohnblock war doch gänzlich anders
Den Sonntag verbrachte ich alleine. Ich bereitete mich auf den
Unterricht vor, las, hörte Musik und schrieb schon Teile meines Berichts. Am Nachmittag wurde es sehr schön und ich lief Richtung Meer, das man nach ein paar Minuten erreicht. Die Gegend hier ist doch etwas anders als im Süden, weniger Wald, offener, städtischer. Es gibt ein nettes Wandergebiet, wo man auf dem Kalksteinplateau ein paar Kilometer der Küste entlang laufen kann. Von den Klippen hat man einen wunderbaren Ausblick auf das Meer und Tallinn ist nicht weit weg. Das schöne Wetter nutzte ich dann, so wie viele andere Menschen, um noch einmal hierher zu kommen und die bereits herbstlich wirkende Stimmung zu fotografieren. Das war gut so, denn eine halbe Stunde später kamen Wolken und Wind.Heute war übrigens noch Waschtag, und Einkaufen war ebenfalls angesagt, weil ich hier ja auch für das Frühstück selber sorgen muss (leider gibt es auch keinen Kühlschrank). Die Supermärkte haben übrigens auch am Sonntag von 9 bis 21 Uhr offen.
28.9.2009
Der erste Schultag verging trotz der 7 Stunden hintereinander relativ rasch und bis auf wenige Ausnahmen sind die Schüler/innen auch hier recht nett und freundlich. Wie in Elva ging es in den ersten Einheiten einfach ums Kennenlernen und Spielen.
